Spatenstich für eine der modernsten Produktionsstätten für innovative Heizungen in Europa

Windhager baut in Pinsdorf bei Gmunden ein 27.000 Quadratmeter großes Produktions- und Entwicklungszentrum für nachhaltige Energie. Dort werden ab 2024 gemeinsam mit dem Wärmepumpenspezialisten M-TEC bis zu 20.000 Wärmepumpen pro Jahr hergestellt.

Mit Oktober 2022 war es so weit. Nach einer umfassenden Planungsphase fiel der Startschuss für den zusätzlichen Standort. In den kommenden 1,5 Jahren entsteht ein hochmodernes Werk, im dem jene Produkte entwickelt und hergestellt werden, die Europa unabhängiger von fossilen Energieträgern machen. Die Energiewende hat durch die Entwicklungen der letzten Monate noch einmal an Dynamik zugelegt. 

Jetzt braucht es smarte Partnerschaften, Unternehmer mit Verantwortung und eine klare Vision, um die steigenden Anforderungen unserer Kunden unter den sich verändernden Rahmenbedingungen erfüllen zu können. Unser Eigentümer ist genauso ein Unternehmer“, so Windhager Geschäftsführer Stefan Gubi.

Gemeinsam mit dem Spezialisten für Hochleistungswärmepumpen M-TEC wird zukünftig gemeinsam an Produkten und Lösungen für die Energiewende gearbeitet. „Das M-TEC Headquarter mit Produktion und Entwicklung liegt nur wenige Minuten vom neuen Standort entfernt. Uns eint somit einerseits die gemeinsame Vision und der kompromisslose Qualitätsanspruch sowie auch die örtliche Nähe“, so M-TEC Geschäftsführer Peter Huemer. 

Wir sind bereits auf einem
guten Weg

Peter Huemer, Geschäftsführung M-TEC

Gemeinsame Vision ist bereits Realität

Auch wenn auf der Baustelle in Pinsdorf die Grundfesten gerade erst ausgehoben werden – die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen steht bereits seit Anfang des Jahres auf einem starken Fundament. „Egal ob es sich um Mitarbeiter in Technik, Vertrieb und Produktion oder unserer Musterfertigung in Zaisberg, der derzeitigen Fabrik handelt, das gesamte Team arbeitet mit vollem Einsatz an diesem Meilenstein der hundertjährigen Unternehmensgeschichte!“, freut sich Windhager Geschäftsführer Stefan Gubi. „Wir sind bereits auf einem guten Weg, aber es gilt sowohl auf der Baustelle, aber auch in allen anderen Bereichen noch eine lange To-Do-Liste bis zum Produktionsstart 2024 abzuarbeiten, ergänzt M-TEC Geschäftsführer Peter Huemer. 

Aktuelle Herausforderungen bei Rohstoffen und Fachkräften

Neben der angespannten Situation in den Rohstoff- und Komponentenwerken liegt eine zusätzliche Herausforderung im Lukrieren geeigneter Fachkräfte. Es werden bis zu 300 neue Mitarbeiter:innen eingestellt werden. „Der Markt der erneuerbaren Energie ist ein rasant wachsender Wirtschaftsbereich. Aber nicht nur wir als Heizungshersteller, sondern auch unsere vielen Partnerbetriebe suchen dringend Mitarbeiter:innen. Derzeit können Installateure der Nachfrage kaum nachkommen. Wir brauchen daher ganz dringend junge, ambitionierte Frauen und Männer in unserer Branche“, sind sich beide Geschäftsführer einig. 

Oberösterreich will Vorreiter bei der Umsetzung der Energiewende sein – mehr denn je ist der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ein Gebot der Stunde. Die Voraussetzungen dazu sind optimal: Oberösterreich ist der Standort vieler innovativer Energietechnologie-Unternehmen, die zum Teil sogar weltweit Marktführer sind. Viele Unternehmen haben sich bereits sehr früh viel Know-how in den Bereichen Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Energietechnologie aufgebaut. Dadurch sind sie heute in vielen Bereichen weltweite Innovationsführer. Das eröffnet uns große Chancen. 

Wir brauchen dringend junge, ambitionierte Frauen und Männer in unserer Branche.

Peter Huemer, Stefan Gubi
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Mit dem neuen Werk von Windhager wächst die Energietechnik-Kompetenz in unserem Bundesland weiter und die einzigartige Kooperation mit M-TEC schafft zusätzliche Vorteile und Stärken. Oberösterreich ist schon jetzt das Wärmepumpen-Bundesland Nummer 1 bei den Häuslbauern und mit dem neuen Werk von Windhager in Pinsdorf entsteht eine zusätzliche Dynamik, die einmal mehr zeigt: Ökonomie und Ökologie sind Turbozwillinge“, zeigte sich Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner beim Spatenstich überzeugt.