Funktionsbeschreibung der CO2-Tiefensonde

Bei der M-TEC CO2-Tiefensonde wird CO2 (Kohlendioxyd) als Wärmeträger verwendet. Die CO2-Sonde arbeitet nach dem Wärmerohr-Prinzip (Heat-Pipe).

Im Sondenrohr befindet sich sowohl flüssiges als auch dampfförmiges CO2. Das flüssige Kohlendioxyd befindet sich im unteren Bereich der Sonde, das dampfförmige im oberen Bereich.

Sobald die Wärmepumpe einschaltet, wird im Wärmetauscher das dampfförmige CO2 abgekühlt (es wird Wärme entzogen), wodurch das dampfförmige CO2 kondensiert. Das nun flüssige CO2 fließt im Sondenrohr nach unten. Das flüssige CO2 nimmt Erdwärme auf und wird dadurch dampfförmig und steigt wieder auf. Dadurch ist ein kontinuierlicher Kreislauf gegeben.

Aufgrund der Tatsache, dass die CO2-Tiefensonde selbstzirkulierend ist, beginnt eine sofortige Regeneration der Erdwärmesonde bei Abschaltung der Wärmepumpe.

Dabei wird ein Temperaturausgleich von den tieferen (wärmeren) Lagen zu den höheren (kälteren) Lagen vollzogen. In nur 30 Minuten ist wieder die ursprüngliche Temperatur wie vor dem letzten Einschalten der Anlage hergestellt.

Das heißt, so lange ein Temperaturunterschied in der Sonde herrscht (die unteren Lagen sind wärmer als die oberen Lagen), zirkuliert das CO2 und die Sonde wird dadurch im oberen Bereich regeneriert. Das CO2 verdampft unten durch die wärmeren Temperaturen, steigt dadurch auf und gibt die Wärme im kälteren Bereich wieder ab, wodurch es kondensiert und wieder nach unten fließt.

Mit mehr als 20-jährigen Erfahrung im Einsatz von CO2-Tiefensonden mit über 1.500 Anlagen greifen wir auf einen enormen Erfahrungsschatz zurück und stellen diesen gerne unseren Kunden zur Verfügung um Wärmepumpenanlagen mit höchsten Wirkungsgraden zu installieren.

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