Großes Interesse beim Fachseminar der Landwirtschaftskammer OÖ
Energie neu denken. Sicherheit gewinnen. Eigenverbrauch steigern.
HIGHLIGHT DER VERANSTALTUNG
Rund 30 Energieberater folgten am 26. Februar der Einladung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich zu einem Fachseminar mit den Energieberatern der Kammer. Das Interesse war groß. Die Diskussion klar und praxisnah. Im Mittelpunkt stand eine zentrale Frage:
Wie bereitet sich ein landwirtschaftlicher Betrieb darauf vor, wenn Rückeinspeisevergütungen sinken oder ganz wegfallen?
Die Themen spiegelten den Alltag der Betriebe wider:
- Wie erhöhe ich meinen Eigenverbrauch?
- Wie lade ich E-Traktor oder Hof-Fuhrpark mit eigenem PV-Strom?
- Wie binde ich einen bestehenden Dieselgenerator sinnvoll ein?
- Wie sichere ich Stall, Kühlung und Technik bei Netzausfall ab?
Der Impuls machte deutlich: Energie darf nicht isoliert gedacht werden. Strom, Wärme, Mobilität und Versorgungssicherheit bilden ein Gesamtsystem.
Wer diese Bausteine intelligent verbindet, gewinnt wirtschaftliche Stabilität und strategische Freiheit.
Die M-TEC Lösung für Landwirte
VOM ENERGIEPRODUZENTEN ZUM ENERGIEMANAGER
Ein moderner landwirtschaftlicher Betrieb ist längst mehr als ein Stromerzeuger mit Photovoltaikanlage. Er ist Produktionsstätte, Kühlbetrieb, Werkstatt, Fuhrpark und oft kritische Infrastruktur.
Die M-TEC Branchenlösung für Landwirtschaft verbindet Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe, Ladeinfrastruktur und Notstromfunktion zu einer integrierten Energielösung. Ziel ist es, möglichst viel selbst erzeugte Energie im eigenen Betrieb zu nutzen und Lastspitzen gezielt zu steuern.
Das Energiemanagement übernimmt dabei die zentrale Rolle. Es analysiert, priorisiert und optimiert sämtliche Energieflüsse am Hof.
Das bedeutet konkret:
- PV-Strom wird zuerst im Betrieb genutzt
- Lastspitzen werden automatisch geglättet
- Überschüsse laden Speicher oder E-Fahrzeuge
- Wärme wird intelligent über Power-to-Heat oder Wärmepumpe erzeugt
- Bei Netzausfall übernimmt das System automatisch
Die Technik arbeitet im Hintergrund. Für den Landwirt bleibt eine klare, verständliche Steuerung und eine wirtschaftlich planbare Lösung.
Technische Möglichkeiten des Energy Towers
„Lass die Sonne für dich ackern“
Im Zentrum der Diskussion stand der Energy Tower als skalierbare Speicherlösung für Landwirtschaft und Gewerbe. Sein Konzept ist einfach:
Die Sonne arbeitet nicht für das Netz, sondern für den eigenen Betrieb.
Skalierbare Speicherkapazität
32,2 bis 230,5 kWh. Geeignet für kleine Höfe ebenso wie für größere Betriebe mit hohem Energiebedarf.
Hohe Be- und Entladeleistung
Für leistungsintensive Anwendungen wie Kühlanlagen, Melktechnik oder Werkstätten.
Hoher Batteriewirkungsgrad
Über 95 Prozent der gespeicherten Energie stehen nutzbar zur Verfügung
Integration bestehender PV-Anlagen
Vorhandene Anlagen können problemlos eingebunden werden.
Robuste Bauweise
Ideal für landwirtschaftlichen Einsatz. Hohe Eigenversorgung macht Betriebskosten kalkulierbar. Eigenstrom wird zum wirtschaftlichen Vorteil.
Einbindung von Dieselgeneratoren
Der Energy Tower fungiert als intelligenter Stromspeicher zum Generator. Im Notfall entsteht eine doppelte Absicherung.
Notstrom, Inselbetrieb und Schwarzstartfähigkeit
Versorgungssicherheit auch bei Netzausfall. Der Betrieb bleibt handlungsfähig.
Leistungsstarke Wechselrichter
Verfügbar mit 20, 30, 40 oder 50 kW. Mehrere Systeme können kombiniert werden.
Die Energiewende ist für landwirtschaftliche Betriebe keine theoretische Debatte. Sie ist eine strategische Entscheidung. Wer Strom, Wärme, Mobilität und Sicherheit als Gesamtsystem versteht, schafft Unabhängigkeit. Und wer die Sonne für sich arbeiten lässt, macht aus Energie einen echten Produktionsfaktor.
Dr. Thomas Krausse